Esther Gemsch: «Ein Gang durch die Hölle»

Die Schweizer Schauspielerin erhebt schwere Vorwürfe gegen den deutschen Regisseur Dieter Wedel.

Esther Gemsch 2014 am Festivalvon Locarno. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Martin Ebel@tagesanzeiger

In einem umfangreichen Dossier der aktuellen «Zeit» berichten mehrere Schauspielerinnen von systematischen Demütigungen und gewalttätigen sexuellen Übergriffen durch den deutschen Filmregisseur Dieter Wedel. Darunter ist die Schweizer Schauspielerin Esther Gemsch, einem grossen Publikum bekannt durch die TV-Sitcom «Lüthi und Blanc» (1999–2007). «Ich habe durch Dieter Wedel einen Gang durch die Hölle gemacht», sagt Gemsch. Sie war 24, als sie, damals unter dem Namen Esther Christinat, von ihrer Agentur an ein Casting für die achtteilige TV-Serie «Bretter, die die Welt bedeuten» vermittelt wurde. Regisseur Wedel engagierte sie für die Hauptrolle.

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