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Die Berner Halbfinalisten machen Laune

Es wird ernst in der Castingshow «Die grössten Schweizer Talente». Seit Mittwochabend stehen die 24 Halbfinalisten fest. Zwei von ihnen sind aus dem Kanton Bern. Und sie haben Potenzial!

Fabian Sommer
Talent: Ja! Die zwei Belper Teenager können singen, keine Frage. Ihre Interpretation des Rihanna-Hits «Russian Roulette» in der ersten DGST-Sendung war ganz schön abgeklärt für zwei knapp 16-Jährige. Arbanité alias Arbi mit ihrer reifen Stimme ist die talentiertere Sängerin als Duettpartner Nico. Dafür ist er mit unglaublich viel Herzblut bei der Sache.Glamour-Faktor: Na ja. Nico verzieht sein Gesicht beim Singen derart, dass es beim Zuschauen ein bisschen wehtut. Klar, er gibt alles und ist mit Leib und Seele im Song. Aber besonders professionell sieht das noch nicht aus.Ausstrahlung: Toll. Ein Musterbeispiel für die Schweiz im Jahr 2012. Der nette Schweizer Junge von nebenan singt mit seiner albanischen, akzentfrei Berndeutsch sprechenden und hundertprozentig integrierten Nachbarin Duette voller Leidenschaft. Der Vater der jungen Sängerin sagt am TV: «Wenn Arbi singt, ist das relaxierend.» Das gibt Sympathiepunkte!Look: Ausbaufähig. An den Outfits und Frisuren merkt man, dass Arbi und Nico ihren Stil noch nicht gefunden haben und vom SF bisher kaum beraten worden sind. Schon nur wie Nico die Schnürsenkel gebunden hat, ist uncool.Jöö-Effekt: Aber hundert Prozent! Wenn sich die zwei anschmachten und dann auf Nachfrage zum hundertsten Mal erklären, sie seien «nur gute Freunde», ist das einfach zum Gernhaben. Wann knutschen sie endlich?Potenzial: Hm. Arbi und Nico werden viele Fans mobilisieren, trotzdem reicht es eher nicht fürs Finale. Die beiden sind gut, sie sind süss, aber sie sind (noch) nicht besser als die allermeisten anderen Halbfinalisten.Gesamteindruck: solid
Talent: Ja! Die zwei Belper Teenager können singen, keine Frage. Ihre Interpretation des Rihanna-Hits «Russian Roulette» in der ersten DGST-Sendung war ganz schön abgeklärt für zwei knapp 16-Jährige. Arbanité alias Arbi mit ihrer reifen Stimme ist die talentiertere Sängerin als Duettpartner Nico. Dafür ist er mit unglaublich viel Herzblut bei der Sache.Glamour-Faktor: Na ja. Nico verzieht sein Gesicht beim Singen derart, dass es beim Zuschauen ein bisschen wehtut. Klar, er gibt alles und ist mit Leib und Seele im Song. Aber besonders professionell sieht das noch nicht aus.Ausstrahlung: Toll. Ein Musterbeispiel für die Schweiz im Jahr 2012. Der nette Schweizer Junge von nebenan singt mit seiner albanischen, akzentfrei Berndeutsch sprechenden und hundertprozentig integrierten Nachbarin Duette voller Leidenschaft. Der Vater der jungen Sängerin sagt am TV: «Wenn Arbi singt, ist das relaxierend.» Das gibt Sympathiepunkte!Look: Ausbaufähig. An den Outfits und Frisuren merkt man, dass Arbi und Nico ihren Stil noch nicht gefunden haben und vom SF bisher kaum beraten worden sind. Schon nur wie Nico die Schnürsenkel gebunden hat, ist uncool.Jöö-Effekt: Aber hundert Prozent! Wenn sich die zwei anschmachten und dann auf Nachfrage zum hundertsten Mal erklären, sie seien «nur gute Freunde», ist das einfach zum Gernhaben. Wann knutschen sie endlich?Potenzial: Hm. Arbi und Nico werden viele Fans mobilisieren, trotzdem reicht es eher nicht fürs Finale. Die beiden sind gut, sie sind süss, aber sie sind (noch) nicht besser als die allermeisten anderen Halbfinalisten.Gesamteindruck: solid
SF/zvg
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Ein bisschen verwirrend ist es ja schon. Als Otto Normalzuschauer der SF-Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» (DGST) denkt man: Bekommt ein Kandidat in den Castings mindestens zwei Ja von der Jury, ist er eine Runde weiter – und damit im Halbfinale. Das stimmt so nicht: Zwei oder drei Ja von DJ Bobo, Roman Kilchsperger und Christa Rigozzi reichen erst für eine «engere Auswahl», wie Martin Reichlin von Schweizer Radio und Fernsehen erklärt. Erst im Anschluss an die Castings wähle die Jury die besten Kandidaten fürs Halbfinale aus. So kommt es, dass sich Kandidaten über zwei oder dreimal Ja freuen, dann aber nicht mehr auftreten dürfen. Der Thuner Elvis-Imitator Pesche Müller hat das erlebt. Nach zweimal Ja im Casting wurde er vor dem Halbfinale aussortiert.

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