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Das «Glee»-saster

Erst sträubt man sich, dann schaut man doch mal rein und wider Erwarten kann man sich plötzlich gar nicht mehr losreissen vom Fernseher. Ach, diese Serien-Laster! Zeit für ein Outing.

Lassen wir heute mal die Hosen runter und sprechen über Serien-Laster. Jeder hat eines. Meines ist «Glee», dieses Highschool-Musical in Serienform, von dessen Zielgruppe mich über zwei Jahrzehnte trennen. Pathosgeschwängerter Teeniemist. Aber es soll ja auch Menschen geben, die das Geräusch von quietschender Kreide mögen. Und ich finde eben «Glee» toll.

Die Handlung ist schnell erzählt: Die Loser einer Schule schliessen sich zu einem Chor zusammen. Selbstredend können sie alle ganz wunderbar singen und tanzen (sogar der Junge im Rollstuhl), werden aber von den Cheerleadern und den Footballspielern terrorisiert. Zahlreiche Intrigen und Liebschaften sind vorprogrammiert und überbrücken die Zeit bis zum Durchbruch als Musicalstar. Unter anderen Umständen: Graus, im Fall von «Glee»: Seufz.

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