Auch ich hatte ein Déjà-vu

Jürg Mosimann, ehemaliger Sprecher der Kantonspolizei Bern, meldet sich in unregelmässigen Abständen zum «Tatort» zu Wort.

Auf wirklichkeitsnahe, eindrückliche und teils höchst dramatische Weise führte Jungregisseur Dustin Loose den «Tatort»-Fans vor Augen, dass wir Gewalt­verbrechen an Kindern als das Schrecklichste empfinden, was Menschen einander antun ­können.

Vorgespielte Liebenswürdigkeit auf der einen und kindliche Arglosigkeit auf der anderen Seite kostete in der «Tatort»-Folge «Déjà-vu» einem achtjährigen Knaben das Leben. Er war sexuell missbraucht und ermordet worden. Es waren die breit gefächerte Fahndung nach dem Triebtäter und der ungebrochene Optimismus auf einen baldigen Fahndungserfolg. Es waren die Enttäuschungen und die ­Verwünschungen, wenn sich eine verheissungsvolle Spur zerschlug. Es waren aber auch die emotionalen Hochs und Tiefs, die ein Déjà-vu bescherten, ein Wiedersehen mit dem Alltag echter ­Kriminalisten.

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