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Alles hat ein Geschlecht, nur die Wurst hat zwei

Die österreichische Travestiekünstlerin Conchita Wurst vertritt ihre Heimat am diesjährigen Eurovision Song Contest in Kopenhagen. Und das sorgt für Ärger.

Leonie Krähenbühl
Die Leute sollen sich Gedanken machen, «über sexuelle Orientierung, aber genauso über das Anderssein an sich»: Conchita Wurst im Arbeitsgewand.
Die Leute sollen sich Gedanken machen, «über sexuelle Orientierung, aber genauso über das Anderssein an sich»: Conchita Wurst im Arbeitsgewand.
PD/Paz Stammler Photography
Ohne Alter Ego: Tom Neuwirth in der ORF-Castingshow «Starmania» im Jahr 2006.
Ohne Alter Ego: Tom Neuwirth in der ORF-Castingshow «Starmania» im Jahr 2006.
ORF
Durch Afrika stöckelte sie auch schon: Wurst in der RTL-Show «Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika» (2013).
Durch Afrika stöckelte sie auch schon: Wurst in der RTL-Show «Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika» (2013).
PD
In der Fischverarbeitung: Wurst bei «Die härtesten Jobs Österreichs» (2013).
In der Fischverarbeitung: Wurst bei «Die härtesten Jobs Österreichs» (2013).
PD
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«Rise like a Phoenix» singt Conchita Wurst, aber aus der mit Rosenblättern gefüllten Badewanne steigt sie dann doch nicht. Die Travestiekünstlerin und gelernte Damen- und Herrenkleiderschneiderin heisst eigentlich Tom Neuwirth, wurde 1988 in der Steiermark geboren und tritt dieses Jahr für Österreich am Eurovision Song Contest an. Versucht hat sie das letztes Jahr schon, blieb dann aber in der Vorentscheidung auf dem zweiten Platz zurück; das Rennen machte das Duo Trackshittaz mit dem wohlklingenden Titel «Woki mit deim Popo». Dieses Jahr nun wurde die Sängerin direkt und ohne Publikumsvoting für das zweite Halbfinale von diesem Donnerstag qualifiziert.

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