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Vom Wohlstand und der «Unglückslotterie»

Mit seinem Buch zur «Risikogesellschaft» wurde Ulrich Beck weltbekannt. Nun ist der Soziologe im Alter von 70 Jahren gestorben. Er löste mit seinen Thesen eine Lawine von Forschungsprojekten aus.

Ein europaweit gefragter Publizist: Der verstorbene Soziologe Ulrich Beck. (18. November 2003)
Ein europaweit gefragter Publizist: Der verstorbene Soziologe Ulrich Beck. (18. November 2003)
Andreas Pohlmann/STOCK4B

Wenn man nach wirklich bahnbrechenden soziologischen Studien aus den letzten dreissig Jahren fragt, stösst man nur auf wenige Werke, die diese Charakterisierung verdienen. Zwei gehören mit Sicherheit dazu – Jürgen Habermas’ monumentale «Theorie des kommunikativen Handelns» (2 Bände 1981, über 1100 Seiten) und Ulrich Becks ganz anders geartetes, viel schlankeres und weniger theoretisch als empirisch fundiertes Buch «Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne» (1986, rund 400 Seiten). Beck ist am Neujahrstag im Alter von 70 Jahren gestorben.

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