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Vase für 68 Millionen Franken

Eine chinesische Vase aus dem 18. Jahrhundert ist in London für einen Rekordpreis von 43 Millionen Pfund (68 Millionen Franken) versteigert worden. Das Objekt war zuvor bei einer Hausauflösung entdeckt worden.

Die Vase aus der Qianlong-Dynastie sei bei der Auktion am Donnerstag offenbar von einem privaten chinesischen Sammler gekauft worden, teilte das Auktionshaus Bainbridges mit.

Die Geschwister, die das seltene Kunstobjekt bei der Auflösung eines Hauses in einem Londoner Vorort entdeckt hatten, wurden damit umgehend zu Multimillionären. «Sie hatten keine Ahnung, was sie da besassen. Sie waren hoffnungsvoll, doch wagten sie nicht zu glauben, bis der Hammer fiel», sagte eine Vertreterin des Auktionshauses.

Weit über Schätzpreis

Der endgültige Verkaufspreis für die Porzellanvase, die vermutlich um 1740 in der kaiserlichen chinesischen Porzellanmanufaktur entstand, übertraf alle Erwartungen. Es war ursprünglich geschätzt worden, dass die mit einem Fischmotiv bemalte Antiquität zwischen 800'000 und 1,2 Millionen Pfund erbringen würde. Chinesische Investoren sind jedoch zunehmend bereit, für historische Kunstobjekte aus China hohe Summen zu zahlen.

SDA

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