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Und täglich grüsst das Wetter

Das Wetter ist der ideale Eisbrecher für ein Gespräch. Seit Wochen jedoch gibt es kein anderes Thema mehr. Weshalb reden wir Schweizer eigentlich so gerne übers Wetter?

Im Glarnerland waren Hunderte Haushalte von der Gasversorgung abgeschnitten: Glaernischhütte oberhalb von Riedern. (Archivbild)
Im Glarnerland waren Hunderte Haushalte von der Gasversorgung abgeschnitten: Glaernischhütte oberhalb von Riedern. (Archivbild)
Keystone
Ein mit Eis bedecktes Auto in Genf. (5. Februar 2012)
Ein mit Eis bedecktes Auto in Genf. (5. Februar 2012)
Keystone
Spüren die russische Kälte bereits: Eishockeyspieler am Strand von Saulkrasti, Lettland, bei minus 15 Grad. (29. Januar 2012)
Spüren die russische Kälte bereits: Eishockeyspieler am Strand von Saulkrasti, Lettland, bei minus 15 Grad. (29. Januar 2012)
Ints Kalnins, Reuters
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Jeder tut es. Überall. Und leider auch ausschliesslich. Das Wetter – momentan Thema Nummer 1. Jeder spricht darüber. Warum? Erstens: Weil jeder kann. Kein Vorwissen nötig, keine Bildung. Falsch gibts nicht. Wenn nicht einmal unsere Wetterexperten mit Sicherheit sagen können, wie das Wetter nächste Woche, geschweige denn im Sommer wird, kann man ohne weiteres auch als Laie übers Wetter philosophieren. Die Frage ist nur, ob auch jeder sollte. Darüber sorgte sich einst auch Wilhelm Busch: «Darf der Gebildete nicht mehr unbefangen übers Wetter reden?»

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