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In den US-Geschossen tickten Schweizer Zünder

Davon wussten selbst Experten nichts: Die hiesige Uhrenindustrie belieferte während des Vietnamkriegs die US-Armee und verdiente damit Millionen.

Vietnam im Jahr 1968: Eine amerikanische Artillerie-Abteilung lädt eine Howitzer-Kanone. Foto: Interfoto
Vietnam im Jahr 1968: Eine amerikanische Artillerie-Abteilung lädt eine Howitzer-Kanone. Foto: Interfoto

So eine Uhr ist ja was Urschweizerisches. Praktisch, gut, friedlich. Doch eignen sich bestimmte Teile einer solchen Uhr auch für schlimme Zwecke. Zum Beispiel als Zeitzünder für eine Bombe.

Wenn das Geschoss nicht erst beim Aufprallen explodieren soll, sondern kurz davor, sodass Splitter auf den Feind regnen und der Tod und das Verderben maximiert werden. Im Vietnamkrieg knallten die US-Truppen mit ihren Howitzer-Kanonen in die Felder und den Dschungel Vietnams, und die Schweiz liess es ticken.

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