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«Stark sexualisierte Werbung wird von einem Grossteil der Bevölkerung nicht goutiert»

Wann eine Werbung sexistisch ist, wieso nackte Haut zieht und welche Sujets bei Männern gar nicht gut ankommen – Dore Heim, Expertin der Lauterkeitskommission, im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

Nicht nur gern gesehen: Die biederen Schlüpfer, richtig ausgeleuchtet und attraktiv in Szene gesetzt – sexistisch?
Nicht nur gern gesehen: Die biederen Schlüpfer, richtig ausgeleuchtet und attraktiv in Szene gesetzt – sexistisch?
Triumph
Sexistisch ist die Werbung, wenn sie ein Geschlecht als sexuell verfügbares Wesen oder nur mit stereotypen Eigenschaften darstellt: Flughafen Zürich, Plakat 2011.
Sexistisch ist die Werbung, wenn sie ein Geschlecht als sexuell verfügbares Wesen oder nur mit stereotypen Eigenschaften darstellt: Flughafen Zürich, Plakat 2011.
© 2012 Stadt Zürich
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Der Dessous-Hersteller Triumph sorgt diese Tage mit einer provokativen Kampagne für Aufsehen. Offensichtlich stossen sich manche an zu viel nackter Haut und beschweren sich bei der Lauterkeitskommission. Wann sind die Grenzen des guten Geschmacks überschritten? Die Lauterkeitskommission, in der ich als Expertin für sexistische Werbung Einsitz habe, beurteilt eine fragwürdige Kampagne nach diversen Gesichtspunkten – unter anderem nach dem Gesamteindruck und für welche Produkte geworben wird.

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