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Quiz: Woher sprechen wir?

Es sind erstaunliche Tondokumente: Die Uni Zürich sammelte 1939 für die «Landi» Dialektgeschichten. Hören Sie rein und finden Sie heraus, woher die Sprecher stammen!

«Stimmen der Schweiz» ist ein schönes, wenig beachtetes Nebenprodukt der Geistigen Landesverteidigung. Als an der Landesausstellung von 1939 die Schweizerinnen und Schweizer auf echte und vermeintliche helvetische Eigenarten eingeschworen wurden, ging es auch um die Sprache: Um den Dialekt, die Mundart, das sogenannte «Bauerndeutsch».

Karl Meyer, damaliger Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Uni Zürich, lobte bei der erstmaligen Präsentation die «friedliche Gemeinschaft unserer vier Nationalsprachen» und die «bunte mundartliche Gliederung». Die Schelllackplatten mit den Aufnahmen, insgesamt 18 Stück, wurden in der Landi-Halle mit dem etwas sperrigen Namen «Hochschulen und wissensch. Forschung» dem Publikum vorgespielt. Nach der «Landi» gerieten die Tondokumente, von vereinzelten akademischen Arbeiten abgesehen, weitgehend in Vergessenheit.

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