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«Hunde sind Machtsymbole»

Animal History ist ein neuer Trend der Geschichtswissenschaft. Historikerin Aline Steinbrecher über Hitlers Schäfer, vormoderne Paris-Hilton-Hündchen und den kurzen Hype um den Mops.

Nutzlosigkeit als Kerneigenschaft: Ein Model mit Hunden an der Moskauer Millionärsmesse. (Aufnahme vom 27. November 2008)
Nutzlosigkeit als Kerneigenschaft: Ein Model mit Hunden an der Moskauer Millionärsmesse. (Aufnahme vom 27. November 2008)
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Frau Steinbrecher, einer der letzten Gewaltherrscher, die sich mit Hunden ablichten liessen, war Adolf Hitler. Wie schätzen Sie Hitlers Inszenierung ein? Hitler ist ein heikler, weil untypischer Fall. Zwar gilt auch für ihn: Hunde sind Machtsymbole. Die Wahl des Schäfers bei Hitler war einerseits naheliegend, war doch der Deutsche Schäfer ein Symbol des Nationalsozialismus. Andererseits bestand bei Hitler unbestreitbar auch eine innige Beziehung zu seinem Schäfer. Er nahm seinen Hund Blondie immer mit, zuletzt in den Bunker. Kurz vor seinem eigenen Suizid liess er auch seinem Hund eine Giftampulle verabreichen.

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