Zum Hauptinhalt springen

«Eigentlich wäre die Schweiz das ideale Land für Privatschulen»

Bernhard Bueb gehört zu den bekanntesten Pädagogen Deutschlands. Im Interview spricht er über die Expansion der Globalschule Gems World Academy in die Schweiz, Tiger-Mütter und Wohlstandsverwahrlosung.

Linus Schöpfer
Buebs ehemalige Wirkungsstätte: Schloss Salem. (Aufnahme vom 6. Mai 2008)
Buebs ehemalige Wirkungsstätte: Schloss Salem. (Aufnahme vom 6. Mai 2008)
Keystone
Der goldige Mittelweg? Die Schüler der Freien Naturschule aus Berlin werden nach dem Vorbild der Montessori-Schule erzogen. (Aufnahme vom 3. September 2007)
Der goldige Mittelweg? Die Schüler der Freien Naturschule aus Berlin werden nach dem Vorbild der Montessori-Schule erzogen. (Aufnahme vom 3. September 2007)
Keystone
Die grösste Schweizer Privatschule: Die Rudolf-Steiner-Schule, hier jene in Münchenstein, Basel. (Aufnahme vom 5. Januar 2001)
Die grösste Schweizer Privatschule: Die Rudolf-Steiner-Schule, hier jene in Münchenstein, Basel. (Aufnahme vom 5. Januar 2001)
Keystone
1 / 5

Herr Bueb, letzte Woche kündigte die Gems World Academy ihre Expansion in die Schweiz an. Wie ist diese Schule einzuordnen? Es handelt sich um einen neuen Typ von Privatschule. Früher wurden Privatschulgründungen durch die Unzufriedenheit mit der einseitig akademischen Bildung motiviert – die Waldorfschule ist das bekannteste Beispiel. Unternehmen wie die Gems machen nun aus der Bildung ein Geschäft, was nicht schlecht ist, wenn mit der Schule eine Idee verbunden ist. Gute Beispiele hierfür sind die sehr lobenswerten Lernhäuser von Peter Fratton in Rorschach oder auch die Swiss International Schools.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen