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Die Technologie ist die Botschaft

Immer mächtigere Software verändert den Journalismus radikal. Selbst Traditionsmarken setzen zusehends auf Informatiker und nicht mehr auf Redaktoren. Doch rettet das die Branche?

Kaum ein Wort über die klassischen Tugenden und Qualitäten des Journalismus: Blick in den Newsroom von Buzzfeed am Hauptsitz in New York. Foto: Brendan McDermid (Reuters)
Kaum ein Wort über die klassischen Tugenden und Qualitäten des Journalismus: Blick in den Newsroom von Buzzfeed am Hauptsitz in New York. Foto: Brendan McDermid (Reuters)

Wenn Journalisten ihren Arbeitgeber wechseln, dann in der Regel deshalb, weil sie mehr Lohn erhalten. Oder sich vom neuen Job mehr Renommee erhoffen. Aber wegen des Redaktionssystems? Wegen des Computerprogramms, das ihre Texte formatiert, layoutet und publiziert? Neuerdings schon.

Als Starjournalist und Blogger Ezra Klein unlängst von der berühmten ­«Wa­shington Post» zur eben lancierten News-Site Vox.com überlief, begründete er den Schritt damit, dass ihm an seinem neuen Arbeitsplatz endlich das Con­tent-Management-System, die Technologie zur Verfügung stehe, um den Journalismus der Zukunft zu praktizieren.

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