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«Die sind alle gehirngewaschen und haben einen an der Waffel»

Der Kabarettist und Kolumnist Andreas Thiel gibt in seinem neuen Programm den Cüpli-Punk. Im Interview spricht er über Anarchismus und Wiedergeburt, humorlose Muslime und satirische Inspiration – und er enthüllt, dass ihn Alexander Tschäppät nicht mehr duzt.

Bern, 16.57 Uhr – die Frisur steht: Der Satiriker Andreas Thiel lässt sich und seine Haare von Andrea Heinrich aufstellen, der Coiffeuse seines Vertrauens.
Bern, 16.57 Uhr – die Frisur steht: Der Satiriker Andreas Thiel lässt sich und seine Haare von Andrea Heinrich aufstellen, der Coiffeuse seines Vertrauens.
Urs Baumann

Herr Thiel, wenn Sie auf 2012 zurückblicken – wars ein ergiebiges Jahr für einen Humoristen?Andreas Thiel: Ich habe den grössten Teil dieses Jahres im Himalaja verbracht und darum das Weltgeschehen nur am Rande mitgekriegt.

Dort haben Sie genügend Ideen gefunden für Ihre zahlreichen Kolumnen in unserer Zeitung, der «Weltwoche», der «SonntagsZeitung» und dem «Nebelspalter»? Ich habe einen ganzen Monat bei Muslimen in Kashmir gelebt, wo Frauen nur mit der Burka das Haus verlassen und die Söhne nach Pakistan in die paramilitärischen Ausbildungscamps der Taliban geschickt werden.

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