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Der Soundtrack zu allem

Björk hört die Kristalle wachsen: «Biophilia», ihr neues Album, ist Teil eines Multimediaprojekts über die Kräfte der Natur. Leider sind die auch für die Musikerin nur schwer beherrschbar.

Will mit Wurzeln und Edelsteinen verschmelzen – sowohl optisch wie auch akustisch: Björk besingt auf ihrem neuen Album «Biophilia» die Kräfte der Natur.
Will mit Wurzeln und Edelsteinen verschmelzen – sowohl optisch wie auch akustisch: Björk besingt auf ihrem neuen Album «Biophilia» die Kräfte der Natur.
Keystone

Man möchte nur zu gerne Lars von Trier die Schuld geben für den Kreativitätsabfall bei Björk. Bis sie 1999 die tragische Hauptrolle in dessen «Dancer in the Dark» übernahm, navigierte die isländische Musikerin sehr sicher zwischen Pop und Avantgarde. Vom Dance-lastigen «Debut» (1993) bis zum orchestral ausgebauten «Homogenic» (1997) wurden ihre Songs immer packender, die Arrangements immer ausgefeilter, und auch Björks mädchenhafter Gesang gewann ständig an Kraft und Klarheit.

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