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Wie gutes Bier oder eine gerauchte Banane

Heute ist der Welttag des Buches, und es fragt sich: Wenn Bücher Drogen wären – wie würden sie wohl wirken? Ein Gedankenspiel.

Bücher verändern unser Leben. Mal überwältigend und quasi über Nacht, mal heimlich, still und infiltrierend. Sie wirken auf unser Denken und verändern unseren Blick auf die Menschen und die Welt – Bücher sind ein bisschen wie Drogen (oder, wahrscheinlich eher: Drogen sind ein bisschen wie Bücher). Eine kleine waghalsige Bücher-Auswahl mit gemutmassten Drogen-Äquivalenten.

Crack: Rowlings «Harry Potter» Hunderte Millionen wurden angefixt mit diesem Stoff, Abertausende kamen nicht mehr los davon, unzählige Nächte wurden unter schummrigem Lampenlicht durchgefiebert, abseits der rowlingschen Zaubergeschichten wirkte für die Potter-Junkies alles ein wenig fad und abgestanden: «Harry Potter» ist das Crack der Gegenwartsliteratur. Noch immer können sich die Süchtigen nur schwer mit dem harten Entzug arrangieren, der ihnen seit fünf Jahren verordnet wird.

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