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Warum Karl May so erfolgreich ist

Jugendbuchforscherin Ingrid Tomkowiak erklärt, weshalb die Literatur Karl Mays von linken bis rechten Kreisen sowohl geliebt wie auch gehasst wird.

Schönheitsidol seiner Zeit: Der Schauspieler Pierre Brice in der Rolle von Karl Mays Winnetou auf einem undatierten Archivbild.
Schönheitsidol seiner Zeit: Der Schauspieler Pierre Brice in der Rolle von Karl Mays Winnetou auf einem undatierten Archivbild.

Frau Tomkowiak, wann haben Sie zum letzten Mal ein Buch von Karl May gelesen? Ingrid Tomkowiak: In den 1960er-Jahren, mit 12 oder 13 Jahren. Es waren die ziemlich chauvinistischen Romane über die Herren von Greifenklau, in denen Karl May nach meiner Erinnerung die Deutschen verherrlicht und die Franzosen verteufelt hat. Später habe ich dann, doch ohne grosse Begeisterung, die Orientbände um Kara Ben Nemsi und die USA-Bände mit Winnetou und Old Shatterhand gelesen.

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