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Tatort Grossmünster: Wer vergiftete den Wein?

In seinem neuen Roman «Das Gesicht» schildert Dominik Bernet eine wahre Begebenheit aus dem 18. Jahrhundert. Diese hat viel mit dem Pfarrer und Gelehrten Johann Lavater zu tun, einem Star seiner Zeit.

In den Tiefen des 18. Jahrhunderts recherchiert: Dominik Meier vor dem Zürcher Grossmünster.
In den Tiefen des 18. Jahrhunderts recherchiert: Dominik Meier vor dem Zürcher Grossmünster.
Nicola Pitaro

Die Lavaterstrasse ist eine unbedeutende Nebenstrasse in Zürichs Enge-Quartier und das Lavaterschulhaus ein normales Schulhaus. Die beiden sollen an Johann Caspar Lavater (1741–1801) erinnern, einen Zürcher Pfarrer und Gelehrten, der heute weitgehend unbekannt ist. Das war einmal anders. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Lavater einer der kontroversesten Gelehrten Europas und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Zürichs. Im Roman «Das Gesicht» von Dominik Bernet spielt der Pfarrer und berühmt-berüchtigte Physiognomiker eine zentrale Rolle.

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