«Solange es noch geht»

Mit Buttons reagieren Schweizer Schreibende auf der Buchmesse Leipzig auf das «Ja» zur Masseneinwanderungsinitiative.

Dürfen Autoren tragen, «sofern sie es möchten»: Buttons für Schweizer Schriftsteller.

Dürfen Autoren tragen, «sofern sie es möchten»: Buttons für Schweizer Schriftsteller.

(Bild: AdS)

Die Buttons können die Autoren tragen, «sofern sie es möchten». Weiter ist eine Veranstaltung mit Texten zum Thema ist geplant. Die Schweiz ist heuer in Leipzig Gastland. Initiiert wurden die beiden Aktivitäten vom Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) und der Suchmaschine LiteraturSchweiz.ch, wie der AdS am Montag mitteilte.

«In unserem Verband sind nicht nur Autoren aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz, sondern aus zahlreichen anderen Kulturen vereint», schreibt der AdS: «Welche Konsequenzen das Abstimmungsresultat vom 9. Februar auf die Literatur und deren Förderung hat, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen.»

Auf Einladung der deutschen Schwesterorganisation, dem Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), und gemeinsam mit ihr veranstaltet der AdS eine Lesung von Autorinnen und Autoren, die mit Texten auf die Masseneinwanderungsinitiative und das Abstimmungsergebnis vom 9. Mai 2014 reagieren. Dazu kommt eine öffentliche berufspolitische Debatte über gemeinsame Forderungen, beispielsweise die Erweiterung des Urheberrechts auf digitale Inhalte.

phz/sda

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