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Selbstfindung in der Berner Fremde

Der neue Roman der Jungautorin Marina Bolzli spielt in Bern. Zwischen Bahnhof und Innerer Enge, Reminiszenzen an den Thuner Sexskandal und der bröckelnden Fassade des Münsters begibt sich eine Besucherin aus der Fremde auf die Suche nach sich selbst.

Vielschichtig: In Marina Bolzlis neuem Roman «Innere Enge» treffen verschiedene Zeitebenen und Frauengenerationen aufeinander.
Vielschichtig: In Marina Bolzlis neuem Roman «Innere Enge» treffen verschiedene Zeitebenen und Frauengenerationen aufeinander.
zvg

«Innere Enge»: Für Bernerinnen und Berner ist es die Bezeichnung für einen geografischen Ort, vielleicht gar nur eine Bushaltestelle wie unzählige andere, an denen man achtlos vorbeifährt. Für eine Fremde mag der Name geheimnisvoll anziehende Vorstellungen heraufbeschwören. So für die Romanfigur Mathilde aus Norddeutschland, die das nach dem Ort benannte Hotel im Internet gesehen hat und einem Impuls folgend nach Bern gereist ist.

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