«Moralisieren wurde Mainstream»

Bernhard Schlink erkundet in seinem Roman «Olga» die deutsche Grossmannssucht. Das Buch trifft einen wunden Punkt der deutschen Geschichte.

Wieso lesen wir? «Wir wollen mehr als ein Leben leben», meint der Schriftsteller Bernhard Schlink. Foto: Gaby Gerster (Laif)

In Ihrem neuen Roman vertritt die Hauptfigur Olga die Meinung, dass die Deutschen zu gross dächten und handelten. Das sei das Verhängnis Deutschlands. Teilen Sie die These?
Olga ist Autodidaktin, und Autodidakten erklären sich die Welt gerne in klaren ­Linien und einfachen Bildern. Olgas Auffassung ist nicht meine. Aber sie trifft ­gewiss einen Punkt.

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