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Mit Schönheit gegen die Scheusslichkeiten

Der irakische Autor Abbas Khider sass in Saddam Husseins Verliesen und schlug sich als illegaler Flüchtling durch. Heute liest er in Zürich.

Schreibt auf Deutsch, weil es ihm Distanz zum erlebten Horror erlaubt: Abbas Khider.
Schreibt auf Deutsch, weil es ihm Distanz zum erlebten Horror erlaubt: Abbas Khider.
PD

«Im Irak demonstrieren die Menschen gegen die Regierung. Jeden Freitag», sagt Abbas Khider. Das weiss bei uns kaum jemand. Das interessiert, so ist zu befürchten, bei uns auch kaum jemanden im Moment. Unsere Aufmerksamkeit, eine nicht unendlich verfügbare Ressource, ist voll beansprucht von der dreifachen Katastrophe in Japan, vom Krieg in Libyen und, wenn dann noch etwas übrig ist, von den Fortschritten der Demokratiebewegung in Ägypten. Irak? Der ist im Bewusstsein wie weggebrannt durch Hunderte von Bombenanschlägen und Tausende von Attentatsopfern.

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