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Lügen, Leben und die Literatur

Ein Journalist reisst die Deutungshoheit über die Identität der Erfolgsautorin Elena Ferrante an sich. Dann folgt eine gefakte Twittermeldung. Was zeigt uns das?

Elena Ferrante spiegelt in ihrem neapolitanischen Romanzyklus sechzig Jahre Zeitgeschichte in einer weiblichen Perspektive.
Elena Ferrante spiegelt in ihrem neapolitanischen Romanzyklus sechzig Jahre Zeitgeschichte in einer weiblichen Perspektive.
Getty Images

Ihre Bücher sind das Literatur­ereignis dieses Sommers – doch niemand weiss, wer sie geschrieben hat, denn der Autorenname Elena Ferrante ist ein Pseudonym. «Ich vertraue der literarischen Identität mehr als der standesamtlichen», sagte die Autorin dem «Spiegel», kurz bevor im August der erste Band ihrer Neapel-Tetralogie «L’amica geniale» auf Deutsch erschien, von dem bereits eine Viertelmillion verkauft wurden. Und Ferrante erklärte, sie würde aufhören zu publizieren, falls ihre Identität aufgedeckt werde.

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