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«Ich schreibe mit kaltem Herzen»

Der Schriftsteller Lukas Bärfuss hält wenig von den Rezepten, mit denen die Politik die Flüchtlingskrise bewältigen will. Sinnvoller wäre es, bei der globalen Wirtschaftsordnung anzusetzen, sagt er.

Der Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss glaubt, dass Bürger ihre Rechte nur noch lokal oder supranational wahrnehmen können.
Der Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss glaubt, dass Bürger ihre Rechte nur noch lokal oder supranational wahrnehmen können.
Keystone

Herr Bärfuss, Sie haben an der öffentlichen Diskussion zur Flüchtlingskrise teilgenommen, unter anderem in der Fernsehsendung «Arena». Was hat Sie dazu veranlasst?Lukas Bärfuss:Die konkrete Situation. Als die Meldungen über die ertrunkenen Flüchtlinge verbreitet wurden, war ich mit meiner Familie am Mittelmeer in den Ferien. Die Urlaubsfreude wird getrübt, wenn das Meer, in dem man badet, zum Massengrab geworden ist. Wir sind dann früher nach Hause gereist, damit ich an dieser Sendung teilnehmen konnte.

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