Fährten finden mit Urweider

Raphael Urweider legt zehn Jahre nach «Alle deine Namen» einen neuen Gedichtband vor. In «Wildern» fügt der Berner Dichter ineinandergreifende Dinge zu einem Ganzen ­zusammen. Das bereichert den Geist. Und es macht Spass.

Rauchen, überlegen, sprechen: Dichter Raphael Urweider (43) im Fumoir des Berner Hotels Schweizerhof. Hierhin kommt er oft, um zu arbeiten.

(Bild: Nicole Philipp)

In «Wintern», dem ersten Gedicht in Raphael Urweiders ­neuem Buch, geht es um Tiere im Wald. Es geht um Jäger. Um Fährten, die man findet oder auch nicht. Ein Hase kommt darin vor, etwas in der Art jedenfalls, «die ohren länglich eine art hase wohl doch». Das Tier läuft nicht, es schlägt Haken im Schnee. Und es «schlägt vorhersehbarem schnippchen».

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