Zum Hauptinhalt springen

«Es gibt nur Freiheit – oder keine»

Für den ungarischen Schriftsteller Peter Nadas sind Utopien genauso notwendig wie gefährlich.

«Selbst bei Säugetieren lässt sich ein Streben nach Gerechtigkeit feststellen»: Schrifsteller Peter Nadas. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)
«Selbst bei Säugetieren lässt sich ein Streben nach Gerechtigkeit feststellen»: Schrifsteller Peter Nadas. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Gehören die grossen Utopien ein für allemal der Vergangenheit an?

Nein, das kann man nicht sagen. Es gibt nach wie vor die grossen sozialen und sozialgeschichtlichen Utopien, die sich um die Begriffe Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gruppieren. Diese Utopien kehren immer wieder zurück; sie sind nicht aus der Welt zu schaffen. Die Idee der Gleichheit der Menschen etwa ist unsterblich. Aber wie die Geschichte gezeigt hat, sind Utopien auch sehr gefährlich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.