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«Ein Knopf von Dürrenmatt verfehlte sie nur knapp»

Heute vor 25 Jahren starb Friedrich Dürrenmatt. Weggefährten erinnern sich an den grossen Schweizer Schriftsteller – und an seine Marotten.

Von 1952 bis 1990 lebte Friedrich Dürrenmatt in Neuenburg; im Hang über dem See an jenem malerischen Fleckchen, wo heute das Centre Dürrenmatt steht. Während sein Antipode Max Frisch in Zürich Jünger um sich scharte, entzog sich der Berner bewusst Feinden, Schmeichlern und Szenis.

In filmischen Aufzeichnungen, die das Centre Dürrenmatt Redaktion Tamedia exklusiv zur Verfügung stellt, erinnern sich Neuenburger Zeitgenossen an Dürrenmatt. So seine ehemalige Nachbarin (ab 2:30), der Dürrenmatt auf dem Balkon aus seinen neusten Werken vorlas und die die zärtliche Ehe von Fritz und Lotti Dürrenmatt noch immer beeindruckt. Sie erinnert sich, wie ihre Mutter einmal für Dürrenmatt einen Text abtippte und wie dabei dem beleibten Schriftsteller das Hemd platzte. «Ein Knopf verfehlte ihren Kopf nur knapp.»

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