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Die todernste Variante des Comics

Die deutsche Graphic Novel «Ghetto Brothers» feiert gerade weltweit Erfolge. Das steht exemplarisch für einen seit zehn Jahren anhaltenden Boom.

Als «Publishers Weekly» seine Graphic Novel «Ghetto Brother» zu den besten Büchern dieses Sommers zählte, war der Autor Julian Voloj überwältigt. «Ich konnte es kaum glauben: Sie empfahlen unsere Graphic Novel neben Romanen von Milan Kundera und Stephen King.» Unter anderen schrieb auch das Magazin «Rolling Stone» darüber, und beim Comicfestival München wurde es für den Titel «bester deutschsprachiger Comic» nominiert.

«Ghetto Brother» erzählt die Geschichte von Benjamin Melendez alias «Yellow Benjy». Er wuchs als Kind puerto-ricanischer Einwanderer in der Südbronx im New York der 70er-Jahre auf. Gangs bekämpften sich. Schlägereien, Schiessereien und Drogenhandel waren allgegenwärtig. Nach einem tragischen Mord an einem jungen Gangmitglied drohte ein richtiger Bandenkrieg auszubrechen. Doch Melendez gelang es, seine Ghetto Brothers zu besänftigen und die Anführer der anderen Gangs zu einem ziemlich nachhaltigen Friedenspakt zu bewegen. Alsbald konnten sich alle Quartierbewohner freier durch die Bronx bewegen.

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