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«Die SVP benutzt unsere Methoden»

Seit der Minarett-Abstimmung äussern sich vermehrt Künstler zu politischen Themen, so auch Guy Krneta. Der Schriftsteller über angefeindete Intellektuelle, die SVP und das «Land der Arschlöcher».

«Von der SVP werden in den letzten zehn, fünfzehn Jahren auf primitivste Art Ängste geschürt»: Schriftsteller Guy Krneta.
«Von der SVP werden in den letzten zehn, fünfzehn Jahren auf primitivste Art Ängste geschürt»: Schriftsteller Guy Krneta.
Sebastian Hoppe

Die Kulturschaffenden beginnen wieder zunehmend Pamphlete und Manifeste herauszugeben. Glauben sie, damit etwas bewirken zu können? Es kommt natürlich darauf an, wie man vermittelt wird und wie man sich selbst vermittelt. Unsere Texte zum 1. August wurden zum Beispiel vom «Tages-Anzeiger» total verrissen. Online gab es dann Kommentare von Leuten, die die Texte gar nicht gelesen hatten. Das ist erschreckend, wie die Leute auf Schlagworte reagieren. Es muss nur heissen, «Künstler machten das und das» und schon kommt eine geballte Wucht an Vorwürfen und Gehässigkeiten.

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