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Die «Still-Ayatollahs» auf dem Vormarsch

Elisabeth Badinter hat eine Polemik gegen die neue Lust am Muttersein geschrieben. Heute erscheint das in Frankreich heftig debattierte Buch unter dem Titel «Der Konflikt» auf Deutsch.

Elisabeth Badinter bezeichnet sich selbst als «mittelmässige Mutter».
Elisabeth Badinter bezeichnet sich selbst als «mittelmässige Mutter».
AFP

Auf den ersten Blick scheint es paradox: Frankreich hat mit über zwei Kindern pro Frau die höchste Geburtenrate in der EU. Gleichzeitig arbeiten Französinnen im europäischen Vergleich nach der Geburt ihres ersten Kindes am häufigsten wieder Vollzeit. Sie stillen weniger und geben ihre Kinder schon früh in die Obhut staatlicher Krippen oder Kindergärten. Doch das Mutterbild in Frankreich befindet sich unter dem Einfluss der Wirtschaftskrise wie auch der ökologischen Bewegung im Wandel. Immer mehr junge Französinnen lehnen heute das Modell der «Rabenmutter» ab und verfolgen stattdessen das Ideal einer neuen Mutterschaft.

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