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«Die Leute in den Städten lassen sich ihren liberalen Geist nicht rauben»

Die Zustände in der Türkei seien ernst, aber nicht hoffnungslos, hält Zülfü Livaneli fest. Foto: Urs Jaudas

Herr Livaneli, die Türkei macht positive Schlagzeilen – weil sie den Mord an einem kritischen Journalisten aufgedeckt hat. Eine böse Ironie?

Sie gingen auch für die Autorin Asli Erdogan auf die Strasse. Hatten Sie keine Angst?

Der Journalist Ahmet Altan wurde lebenslänglich verurteilt. Fast drei Dutzend Journalisten sind derzeit in Haft; der Ex-Chefredakor von «Cumhuriyet», Can Dündar, kann nicht in die Türkei zurück, seine Frau darf sie nicht verlassen.

«Der typische türkische Intellektuelle steht zwischen Ost und West.»

Zülfü Livaneli

Die aufgeklärten Leute?

Aber die Partei ist seit 16 Jahren an der Macht. Und Präsident Erdogan hat sich im Juni gar noch mehr Macht zugeschanzt.

Was für eine Schizophrenie?

Sie haben in den Nullerjahren im Parlament für die Aufhebung des Artikels gekämpft, der die «Herabsetzung des ­Türkentums» ahndete.

Woher der neue Rassismus?

In Ihrem Roman «Unruhe» reist ein Istanbuler Journalist nach Mesopotamien, also in den Südosten der Türkei, ekelt sich plötzlich vor der Hektik der Grossstadt und verliebt sich in eine geflüchtete Jesidin.

Wie geht es den Flüchtlingen in der Türkei?

Hat sie die Türkei?

Ist das Verhältnis zu den USA nicht angespannt?

Die Potentatenfiguren haben Oberwasser.