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Die beste Schweizerin

Für Sibylle Berg geht die Welt unaufhaltsam den Bach runter. Die Schweiz mag sie aber doch sehr. Was die Gewinnerin des Grand Prix Literatur ausmacht.

«Die Schweiz ist so lieb zu mir!» Sibylle Berg erhält die höchste Auszeichnung, die das Land zu vergeben hat. Foto: Sabina Bobst

«Die Schweiz ist so lieb zu mir!» Sibylle Berg erhält die höchste Auszeichnung, die das Land zu vergeben hat. Foto: Sabina Bobst

Martin Ebel@tagesanzeiger

Lukas Bärfuss – «die Schweiz ist des Wahnsinns» – hält seinem Land gern den Zerrspiegel vor. Sibylle Berg aber liebt die Schweiz heftig und innig. 1996 ist sie nach Zürich gezogen, 2012 erhielt sie die Staatsbürgerschaft und lässt kaum eine Gelegenheit aus, von ihrer neuen Heimat zu schwärmen. Erst recht, als sie im vergangenen November den Schweizer Buchpreis bekam: «Die Schweiz ist so lieb zu mir!» Und diese Schweiz setzt ihr jetzt, amtlich beglaubigt, mit dem Grand Prix die höchste ­offizielle Literaturkrone auf, die das Land zu vergeben hat.

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