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«Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist derselbe wie zwischen Tier und Pflanze»

Die berühmte «platonische Liebe» ist eine Verkürzung: Beim griechischen Philosophen hatte die Liebe mehrere Ausprägungen: zu Gott respektive zum Guten, zum Fleisch, zu sich selbst und die freundschaftliche. Er selber blieb sein Leben lang Junggeselle. Wie «platonisch» seine Liebe zu jungen Knaben war, ist umstritten.
Der Womanizer unter den Philosophen. Er hatte zahlreiche Affären, darunter viele adlige Frauen. Die daraus entstehenden Kinder gab er ins Waisenhaus, weil sie ihn bei seinem grossen philosophischen Schaffen gestört hätten. In seinen «Confessions» berichtet er von seinen sexuellen Vorlieben wie Exhibitionismus: «Ich trieb mich in dunklen Strassen und einsamen Orten rum, wo ich mich vor Frauen entblössen konnte. Die absurde Lust, die ich empfand, als ich mich ihnen zeigte, ist unbeschreiblich.»
Und zum Schluss die Frage: Wie sieht es mit den gegenwärtigen Philosophen aus? Richard David Precht – nicht im Buch drin – scheint Glück zu haben. Mit «Liebe. Ein unordentliches Gefühl» hat er einen Bestseller zum Thema verfasst. Er ist mit einer luxemburgischen Moderatorin verheiratet und hat mit ihr ein Kind und drei Stiefkinder.
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