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Der Philosoph und der Popstar

Ein solid konzipiertes Bändchen mit literarischen Kabinettstücken des Berner Schriftstellers C. A. Loosli soll Neugier wecken auf dessen publizistisches Werk. Als Herausgeber zeichnet der populäre Autor Pedro Lenz: ein werbetechnisch guter Schachzug, aber ein enttäuschendes Resultat.

Pedro Lenz soll C.A.Loosli zu neuer Popularität verhelfen.
Pedro Lenz soll C.A.Loosli zu neuer Popularität verhelfen.
Adriana Bella

Es war Hugo Loetschers Projekt. Von Anfang an hatte der Schriftsteller die Herausgabe von C. A. Looslis Schriften unterstützt. Dann, als mit jedem neu erscheinenden Band der Werkausgabe das umfassende gesellschaftspolitische Engagement des 1959 verstorbenen Berner Publizisten bekannter wurde, machte Loetscher sich stark für eine eigene Edition: Ein «Loosli für die Jackentasche» sollte es werden, mit literarischen Trouvaillen aus dessen Schaffen. Ein Projekt, das er jedoch aus Zeitgründen absagte. Nur um kurz darauf doch wieder zuzusagen. Wenn die Zeit reiche.

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