Der Kampf für das Gute

Ein Politiker, eine Geflüchtete, eine Helferin: In ihrem Roman «Lügen von gestern und heute» verknüpft Ursula Fricker drei Perspektiven auf die Flüchtlingskrise und rückt die Grautöne ins Scheinwerferlicht.

Asylsuchende werden zum Spielball: Ursula Fricker spürt im Roman «Lügen von gestern und heute» dem nach, wie Jugendliche sich radikalisieren. Jugendliche auf der moralisch guten und richtigen Seite.

(Bild: Imago)

«Legt sich jemand fest, macht er keine Erfahrungen mehr, die ihm, wenn nicht ein Gegenteil beweisen, so doch Zweifel ans Herz legen können»: Es sind erstaun­liche Worte, die Ursula Fricker ausgerechnet einem Politiker in den Mund legt. Innensenator ­Otten ist die Figur, die in ihrem Roman «Lügen von gestern und heute» zwangsläufig Hass auf sich zieht.

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