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Der Kampf für das Gute

Ein Politiker, eine Geflüchtete, eine Helferin: In ihrem Roman «Lügen von gestern und heute» verknüpft Ursula Fricker drei Perspektiven auf die Flüchtlingskrise und rückt die Grautöne ins Scheinwerferlicht.

Anne-Sophie Scholl
Asylsuchende werden zum Spielball: Ursula Fricker spürt im Roman «Lügen von gestern und heute» dem nach, wie Jugendliche sich radikalisieren. Jugendliche auf der moralisch guten und richtigen Seite.
Asylsuchende werden zum Spielball: Ursula Fricker spürt im Roman «Lügen von gestern und heute» dem nach, wie Jugendliche sich radikalisieren. Jugendliche auf der moralisch guten und richtigen Seite.
Imago

«Legt sich jemand fest, macht er keine Erfahrungen mehr, die ihm, wenn nicht ein Gegenteil beweisen, so doch Zweifel ans Herz legen können»: Es sind erstaun­liche Worte, die Ursula Fricker ausgerechnet einem Politiker in den Mund legt. Innensenator ­Otten ist die Figur, die in ihrem Roman «Lügen von gestern und heute» zwangsläufig Hass auf sich zieht.

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