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«Das wäre der dunkle Fleck»

Wirbel um Gotthelf: Ein Nachfahre hält Manuskripte zurück und droht gar mit deren Vernichtung. Dozent Christian von Zimmermann erklärt, wie der Streit die grosse Berner Gotthelf-Edition beeinflusst.

Massentauglicher Autor: Eine Szene aus «Gotthelf – das Musical». (Aufnahme vom 12. Juli 2011)
Massentauglicher Autor: Eine Szene aus «Gotthelf – das Musical». (Aufnahme vom 12. Juli 2011)
Keystone
Viel geehrt: Präsentation einer Jeremias-Gotthelf-Gedenkmünze. (Aufnahme vom 21. August 1997)
Viel geehrt: Präsentation einer Jeremias-Gotthelf-Gedenkmünze. (Aufnahme vom 21. August 1997)
Keystone
Die Gotthelf-Skulptur in seinem Geburtsort Murten. (Januar 1997)
Die Gotthelf-Skulptur in seinem Geburtsort Murten. (Januar 1997)
Keystone
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Herr von Zimmermann, derzeit wird darüber diskutiert, ob Sie mit juristischen Mitteln den Zugang zum Rütte-Korpus gegebenenfalls erzwingen können. Angenommen, Sie hätten diese Mittel – würden Sie Herrn von Rütte zur Herausgabe zwingen? Als Editoren erachten wir es nicht als unsere Aufgabe, juristische Mittel zu ergreifen. Das könnte allenfalls die Jeremias-Gotthelf-Stiftung oder der Kanton Bern tun. Ob diese Mittel dann auch tatsächlich greifen würden, ist überdies unklar. Wir hoffen immer noch, dass wir mit Herrn von Rütte zu einer gütlichen Einigung kommen. Klar ist: Diese Papiere sind Teil eines öffentlichen Kulturguts und sollten der Öffentlichkeit folglich zur Verfügung gestellt werden.

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