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Dan Brown soll mitverantwortlich für Umsatzeinbruch im Buchhandel sein

Im Oktober haben Schweizer Buchhändler 10 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Vergleichszeitraum 2009.

Einer der Gründe sei, dass letzten Oktober Dan Browns neuer Roman «Das verlorene Symbol» für hohe Umsätze sorgte, meldet die Fachzeitschrift «Der Schweizer Buchhandel».

Gemäss dem Branchen Monitor Buch der Firma Media Control gab es im Sektor Belletristik mit 20,5 Prozent Minus den stärksten Einbruch. Bei den Editionsformen gaben alle nach, schreibt «Der Schweizer Buchhandel»: Hardcover/Softcover verzeichneten 9,8, Taschenbuch 10 und Hörbücher 14,7 Prozent weniger Verkäufe.

Preisunterschiede

Auf die ersten zehn Monate kumuliert wurde im Schweizer Buchhandel aber nur 3 Prozent weniger Umsatz gemacht. Dennoch ist Marianne Sax, Präsidentin des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbands, alarmiert: Die Preisunterschiede zwischen Discountern und dem traditionellen Buchhandel fallen bei den Konsumenten immer stärker ins Gewicht, hat sie beobachtet.

«Reduktion der Preise, fehlende Preisbindung, daraus folgende Abwanderung zu ausländischen Intenetanbietern - die Mischung hat wohl zu diesem Umsatzeinbruch geführt», sagte Sax.

SDA

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