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Christiane F. ist zurück

Die Ikone der Anti-Heroin-Bewegung veröffentlicht Anfang Oktober ein neues Buch.

Aus der Anonymität trat sie 1978 mit dem Buch «Wir Kinder vom Bahnhof Zoo» heraus, international bekannt wurde sie durch dessen Verfilmung «Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo». Vera Christiane Felscherinow, wie Christiane F. mit vollem Namen heisst, gab der Drogenszene ein Gesicht, ihr Schicksal rüttelte viele auf.

Plötzlich bekannt, versuchte sie sich erfolglos als Musikerin. Ende der 1980er-Jahre schien sie in Griechenland glücklich zu werden, doch wiederum kam sie mit Drogen in Kontakt – ihr griechischer Freund war ein Junkie, wie Felscherinow jüngst dem «Stern» verriet.

1996 gebar sie einen Sohn. «Der Junge tat mir einfach gut, ich wurde durch ihn ein besserer Mensch», sagte sie dem «Stern». Dennoch wurde Felscherinow rückfällig, das Kind wurde ihr entzogen. Mit ihrer Biografie «Mein zweites Leben», die am 10. Oktober erscheint, reflektiert Felscherinow nun diese Schicksalsschläge und ihren Umgang mit dem unerwarteten Ruhm.

Einem Bericht von Welt.de zufolge plant Felscherinow ausserdem den Aufbau einer Christiane-F.-Stiftung, die Kinder drogenabhängiger Eltern unterstützen und Präventionsarbeit leisten will.

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