Zum Hauptinhalt springen

Bushs Boy

Mit 23 traf Christopher Michel die Tochter von George Bush. Kurz darauf zog er ins Weisse Haus ein, wo er der Redenschreiber des Präsidenten wurde. Nun hat er 28-jährig die Memoiren Bushs geschrieben.

In Roman Polanskis letztem Film geht es um einen Ghostwriter, der die Memoiren des englischen Ex-Premiers schreiben soll. Kein einfacher Job, denn der Mann war zuletzt nicht besonders populär. Ausserdem will die Gattin des Ex-Premiers dem Schreiberling an die Wäsche.

Ein Szenario, das Christopher Michel bekannt vorkommen dürfte. Der Ire, der immer noch Geschäftsreden für Bush schreibt, hat eben dessen Memoiren «Decision Points» verfasst. Zwar ist nicht bekannt ob Laura Bush sich an Christopher Michel herangemacht hat. Doch wie sein Berufskollege bei Polanski stand er vor der Aufgabe, eine in Ungnade gefallene Kriegsgurgel post-dienstlich als grossen Staatsmann darzustellen. Auch Arbeitsort und -Weise sind vergleichbar. Und wie im Film wurde Christopher Michel auf das riesige Anwesen des Präsidenten eingeflogen, wo man jeweils zur frühen Morgenstunde mit der Arbeit begann.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.