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Angst vor dem Abstieg

In seinem Buch «Die Schrumpf-Schweiz» warnt der Berner Diplomat Simon Geissbühler vor Sattheit und plädiert für mehr Eigenverantwortung.

Sorgen um die Nation: Diplomat und Buchautor Simon Geissbühler im Herzen der politischen Schweiz vor dem Bundeshaus.
Sorgen um die Nation: Diplomat und Buchautor Simon Geissbühler im Herzen der politischen Schweiz vor dem Bundeshaus.
Andreas Blatter
«Ich sehe langfristig negative Trends im Land und warne davor, passiv auf noch bestehende  Vorteile zu vertrauen.»
«Ich sehe langfristig negative Trends im Land und warne davor, passiv auf noch bestehende Vorteile zu vertrauen.»
Andreas Blatter
«Der Staat Schweiz ist der Globalisierung nicht einfach wehrlos ausgeliefert wie ein Schifflein im Sturm.»
«Der Staat Schweiz ist der Globalisierung nicht einfach wehrlos ausgeliefert wie ein Schifflein im Sturm.»
Andreas Blatter
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Er sieht die Schweiz auf dem absteigenden Ast. Trotz Wohlstands. Trotz Spitzenplatzes im internationalen Länderrating der Wettbewerbsfähigkeit. Ist Simon Geissbühler (42) ein Schwarzmaler? Als hätte er diesen Vorwurf erwartet, dementiert er ihn gleich selber in seinem Buch «Die Schrumpf-Schweiz». Nicht alle nehmen ihm das ab. «Der Autor dramatisiert die Lage», kommentierte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) das 2014 erschienene Buch. Dem deutschen Blatt kam Geissbühlers skeptischer Befund über die reiche Alpenrepublik übertrieben vor.

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