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Am Anfang stand die Nakba – was am Ende steht, ist unabsehbar

Zwei neue Bücher befassen sich mit den Ursprüngen und mit Lösungsansätzen für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Viel Hoffnung vermitteln sie nicht.

Ein palästinensicher Junge mit Hamas-Stirnband während eines Gedenktags zur Nakba. (Archivbild)
Ein palästinensicher Junge mit Hamas-Stirnband während eines Gedenktags zur Nakba. (Archivbild)

Es gilt eigentlich immer, aber im Nahostkonflikt vielleicht noch mehr: Ohne Kenntnis der historischen Ursprünge sind aktuelle Konflikte nicht zu verstehen. In ihrem gründlich recherchierten Buch geht Marlène Schnieper, 2006 bis 2008 Korrespondentin des «Tages-Anzeigers» in Tel Aviv, den Jahren der Staatsgründung Israels und der damit einhergehenden Vertreibung von 750'000 Palästinensern nach. Was für die Zionisten die Erfüllung von Theodor Herzls Vision war – ein Staat für die verfolgten Juden –, wurde für die Bewohner Palästinas die Nakba, die «Katastrophe».

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