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Aber die SVP, die wählt er nicht

Jürg Halter war in der Bataclan-Nacht in Paris. Seither hadert er mit den Linken und Liberalen. Auch in seinem ersten Roman.

Im Wartesaal des Literaturbetriebs: Schriftsteller Jürg Halter. Foto: Sabina Bobst

Im Wartesaal des Literaturbetriebs: Schriftsteller Jürg Halter. Foto: Sabina Bobst

Linus Schöpfer@L_Schoepfer

Ist sonst halt keiner da. So sieht das Jürg Halter. Schweizer Autoren seiner Generation äusserten sich in der Öffentlichkeit nur oberflächlich zur Politik, «wenn überhaupt».

Das meint er, der Berner, der Rapper im Ruhestand und Lyriker im Wartemodus, der sich an die Königsdisziplin gewagt hat. Nächste Woche erscheint sein erster Roman. 38 Jahre alt, graue Fusseln im Bart, das Haar lichtet sich. Früher hätte man das Büschelchen am Hinterkopf als ironisches Zeichen gedeutet, als verzopftes Meta-Hipstertum. Heute ist Halter ernst gestimmt. Beim Treffen im Zürcher Bistro gehts vor allem um Politik.

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