Ein Mystiker in der Literaturfabrik

Literatur

Der Schweizer Schriftsteller Michael Fehr liest am spektakulärsten deutschsprachigen Literaturwettbewerb. Dabei wird auch seine Identität auf die Probe gestellt.

Seine Texte sind mehr Visionen als Geschichten: Michael Fehr. Foto: Patrick Savolainen

Linus Schöpfer@L_Schoepfer

Michael Fehr weiss viel, aber vom Bachmann-Wettbewerb hat er keine Ahnung. Er will auch nichts wissen über diesen Wettbewerb, der heute beginnt und dessen Sieger am Sonntag gekürt werden. Fehr kennt diesen spektakulärsten deutschsprachigen Literaturwettbewerb und auch die berühmten Videos der Lesungen nicht. Nominiert wurde er von einem Kritiker, den er bis vor sehr kurzem gar nicht gekannt hat. Nur wenig kennt er die Prosa der Namensge­berin Ingeborg Bachmann, aber was er kennt, das mag er nicht. «Die Probleme, die Bachmann in ihren Büchern behandelt, scheinen mir vor allem feinstoffliche Privatprobleme zu sein», sagt Fehr.

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