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Wohnungen besichtigen, die man sich gar nicht leisten kann

In unserer Serie «Lässige Sünden» beichten Redaktion Tamedia-Journalisten heimliche Vorlieben. Heute: «Open House»-Anlässe als Passion.

Staunen über die Pracht – und dann weiterziehen: Besucher im Schloss Versailles. (21. Dezember 2005)
Staunen über die Pracht – und dann weiterziehen: Besucher im Schloss Versailles. (21. Dezember 2005)
Keystone

Ich habe schon an die hundert Häuser in Besitz genommen. Obwohl ich mir keines davon leisten kann. Wie das möglich ist? Ich verrate Ihnen meine Strategie. Sie heisst «Open House».

Ich lebe in der Nähe von Vancouver. Wann immer ein schönes Haus am Wochenende zu besichtigen ist, gehe ich hin. Ich wandere durch die Räume, möbliere sie neu, sehe mich im Büro sitzen, in fremden Betten schlafen, die Sonne auf der Terrasse geniessen. Ich reisse Wände heraus und modernisiere die Küche. Für eine halbe Stunde gehört mir das Haus – in meiner Fantasie.

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