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Pritzker Preis 2017 geht an spanisches Architekten-Trio

Zum ersten Mal wird der wichtigste Architekturpreis der Welt an drei Personen vergeben – zum zweiten Mal überhaupt nach Spanien.

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Die Preisträger (v.l.): Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta.
Die Preisträger (v.l.): Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta.
Javier Lorenzo Domínguez
Kindergarten El Petit Comte (2010) in Besalú, Girona (Sp) in Zusammenarbeit mit J. Puigcorbé.
Kindergarten El Petit Comte (2010) in Besalú, Girona (Sp) in Zusammenarbeit mit J. Puigcorbé.
Hisao Suzuki
Ein Reihenhaus (2012) in Girona (Sp).
Ein Reihenhaus (2012) in Girona (Sp).
Hisao Suzuki
Sternenrestaurant auf dem Land: Les Cols (2011) in Olot Griona.
Sternenrestaurant auf dem Land: Les Cols (2011) in Olot Griona.
Hisao Suzuki
Les-Cols-Restaurant.
Les-Cols-Restaurant.
Eugeni Pons
Das La-Lira-Theater (2011) in Ripoll (Sp).
Das La-Lira-Theater (2011) in Ripoll (Sp).
Hisao Suzuki
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Der diesjährige Pritzker Preis geht an das spanische Architekten-Trio Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta. Dies verkündete heute Tom Pritzker, Vorstand der Hyatt Foundation.

Es ist das erste Mal, dass der wichtigste Architekturpreis der Welt an drei Personen vergeben wird. Die Verleihung der mit 100'000 Dollar dotierten Auszeichnung findet am 20. Mai in Tokio statt.

Die drei Architekten, die aus Olot in Katalonien stammen, haben seit der Gründung ihres Büros RCR im Jahr 1988 eng zusammengearbeitet. «Ihre Arbeit bedeutet ein unbeugsames Bekenntnis zu einem Ort und seinem Narrativ, zum Schaffen von Räumen, die mit ihren Kontexten in Diskurs stehen», heisst es in der Aussendung der Foundation. Die drei Architekten würden «Verbindungen zwischen dem Äusseren und dem Inneren suchen, die in einer emotionalen und erlebbaren Architektur resultieren».

Beispiele für Arbeiten des Trios sind etwa das La Cuisine Art Center (Negrepelisse, Frankreich, 2014), das Soulages Museum (Rodez, Frankreich, 2014), der El Petit Comte Kindergarten (Besalu, Spanien, 2010), ein Komplex aus Bibliothek, Seniorenheim und Park in Barcelona (2007) oder der Tossol-Basil Athletics Track (Olot, Spanien, 2000). Der Preis wird 2017 zum 39. Mal vergeben, nach Rafael Moneo im Jahr 1996 ist es ist das zweite Mal, dass die Auszeichnung nach Spanien geht.

(SDA)

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