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«Nobelpreis der Künste» für Peter Zumthor

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor erhält den japanischen Praemium Imperiale, eine der bedeutendsten Auszeichnungen der Kunstwelt.

Peter Zumthors berühmtestes Werk: Kurbad Therme in Vals GR.
Peter Zumthors berühmtestes Werk: Kurbad Therme in Vals GR.
Keystone
Das Kunsthaus Bregenz, ein Glasbau, eröffnet 2007.
Das Kunsthaus Bregenz, ein Glasbau, eröffnet 2007.
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Seine grösste Niederlage: Der Rohbau zur Gedenkstätte «Topographie des Terrors» in Berlin wurde nach unzähligen Querelen und überbordenden Kosten abgerissen.
Seine grösste Niederlage: Der Rohbau zur Gedenkstätte «Topographie des Terrors» in Berlin wurde nach unzähligen Querelen und überbordenden Kosten abgerissen.
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Der in mehreren Kategorien mit jeweils 15 Millionen Yen (rund 160'000 Franken) dotierte Preis wird auch als «Nobelpreis der Künste» bezeichnet. Er wird am 15. Oktober in Tokio vom japanischen Kaiserpaar verliehen.

Die Jury würdigt den 65-jährigen Peter Zumthor als «Ausnahmeerscheinung unter den Architekten», er wolle «stets etwas sozial und kulturell Wertvolles schaffen». Zu seinen berühmtesten Bauten gehören die Therme in Vals und das Kunsthaus Bregenz.

Richard Hamilton und Zubin Mehta

Die anderen Preisträger sind der britische Maler Richard Hamilton, das US-amerikanische Konzeptkünstlerpaar russischer Herkunft Ilya und Emilia Kabakov, der indische Dirigent Zubin Mehta und der japanische Kabuki-Schauspieler Sakata Tojuro.

Preisträger des Praemium Imperiale waren bisher unter anderem die Dirigenten Daniel Barenboim und Claudio Abbado, die Künstler Christo & Jeanne-Claude und Anselm Kiefer, die Architekten Norman Foster und Frank Gehry, der Filmregisseur Ken Loach und der Maler Georg Baselitz.

Der Preis würdigt Künstler aus aller Welt, «die sich international herausragende Verdienste bei der Förderung der Künste erworben haben». Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 20. Mal von der Japan Art Association vergeben.

SDA/rb

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