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Der vergessene Traum vom Wohnen in der Agglo

Die Aussage von Edita Abdieski über Bümpliz macht den Stadtrand zum Thema. Die Architektin Gabriela Barman sagt, was an den Vorurteilen über Betonblock-Siedlungen wahr ist – und warum sie einst so zahlreich gebaut wurden.

Vollmond in Bern-Bümpliz; über das Quartier scheiden sich die Geister. Ist es eine Trendgegend oder doch ein Ghetto?
Vollmond in Bern-Bümpliz; über das Quartier scheiden sich die Geister. Ist es eine Trendgegend oder doch ein Ghetto?
Peter Schütz
Diese Überbauung im Berner Gäbelbachquartier war letztes Jahr Schauplatz der TV-Oper «La Bohème».
Diese Überbauung im Berner Gäbelbachquartier war letztes Jahr Schauplatz der TV-Oper «La Bohème».
Keystone
Die Wohnsiedlung Rhypark in Basel.
Die Wohnsiedlung Rhypark in Basel.
Keystone
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Sind Vororte mit riesigen Betonbauten wie Bümpliz, Schlieren, die Liebrüti in Kaiseraugst oder Le Lignon tatsächlich «Scheissgegenden»? In der Fachsprache nennt man diese Gegenden «suburbane Räume» oder «Stadtrandgebiete». Sie sind nicht so schlimm, wie man immer glaubt. Der schlechte Ruf kommt mehr von der Bevölkerungsstruktur als von der Architektur. Dass diese Quartiere kein schöner Anblick sind, hängt nicht nur mit den grossen Wohnbauten zusammen, sondern auch mit dem Teppich an Einfamilienhäuschen, der sich in der Regel gleich daneben ausbreitet, oft steht mittendrin auch noch ein altes Bauernhaus. Das sind Relikte inmitten einer ungeplanten Wachstumsstruktur.

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