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Bottas neuster Wurf nimmt Formen an

In Rigi Kaltbad wurde die Vollendung des Rohbaus des neuen Mineralbades gefeiert. Das Bad soll eine lange Tradition fortsetzen.

Rundgang des Meisters: Architekt Botta präsentiert seine jüngste Arbeit.

Die Anlage, die dem Weggiser Dorfteil ein neues Gesicht geben soll, wurde von Mario Botta geplant und soll im Juli 2012 eröffnet werden. Das neue Mineralbad soll die 600-jährige Badetradition von dem auf 1450 Meter über Meer gelegenen Rigi Kaltbad fortsetzen. Früher tauchten die Gäste drei Mal ins kalte Wasser des Brunnens und mussten danach betend um die Kapelle rennen.

Im neuen «Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad» soll es komfortabler zu und her gehen, wie die Betreibergesellschaft Aqua-Spa-Resorts mitteilte. Das Wasser wird deshalb mit Brennholz von der Rigi auf 35 Grad aufgeheizt. Es gibt Innen- und Aussenbecken, ein Dampfbad, eine Sauna und Massageräume.

Rundum erneuerte Hotellerie

Das Bad befindet sich unter dem neuen Dorfplatz, der durch acht 3,5 Meter hohe, an Kristalle erinnernde Glasoberlichter geprägt wird (»Giardino Minerale»). Der Dorfplatz verbindet den neuen Bahnhof der Vitznau-Rigi-Bahn mit einem markanten Rundturm, der zur Luftseilbahn Weggis-Rigi-Kaltbad führt.

Rundum erneuert wird ferner die Hotellerie. Auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels Bellevue werden Eigentumswohnungen gebaut. Die Kosten aller Projekte waren beim Spatenstich 2009 auf 50 Millionen Franken veranschlagt worden. Das Bad soll im Juli 2012 eröffnet werden. Ursprünglicher Termin war dieser Herbst, doch zwang der lange Winter 2009/10 zu Verschiebungen. Die Bauarbeiten waren auch deshalb komplex, weil das Material mit der Zahnradbad nach Kaltbad transportiert werden musste.

SDA/lsch

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