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Wenn zwei Generationen Rap aufeinander treffen

Cyril Oberli alias Cobee gilt als eindrücklichster Newcomer seit langem. Simon Küffer alias Tommy Vercetti ist ein alter Hase im Geschäft. Ein Generationengespräch über den Rap.

Zwischen ihnen liegen gleich mehrere Rap-Generationen: Cyril Oberli alias Cobee (l.) und Simon Küffer alias Tommy Vercetti. Im Gespräch wird schnell einmal klar: Künstler sind immer auch Fans.

Zwischen ihnen liegen gleich mehrere Rap-Generationen: Cyril Oberli alias Cobee (l.) und Simon Küffer alias Tommy Vercetti. Im Gespräch wird schnell einmal klar: Künstler sind immer auch Fans.

(Bild: Raphael Moser)

Martin Burkhalter@M_R_Bu

Da sitzen die beiden unter herbstlich gefärbten Bäumen in der Berner Lorraine. In der Brasserie, um genau zu sein, mit Ice Tea und einem Kaffee auf dem Tisch. Keine Zigaretten.

Der eine wird gerade als spannendster Newcomer der Schweizer Rap-Szene gehandelt. Er ist 22 Jahre alt, trägt einen schlabbrigen grünen Pullover. Die blonden Haare verleihen ihm einen Hauch Grunge. Cyril Oberli heisst er – alias Cobee. Der andere, im weissen T-Shirt, mit schwarzer Lederjacke und rasiertem Schädel, 38 Jahre alt, Doktorand und zweifacher Vater: Simon Küffer alias Tommy Vercetti – schon fast eine Legende im Schweizer Rap-Geschäft. Die Lorraine ist für beide eine Homebase, wie man in der Szene so sagt. Zeit und Ort also, um über Rap zu reden – über neue Formen und Ent­wicklungen und über das Alter.

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